Die Direktoren sind sich ihrer Pflicht gemäß Section 172 des Companies Act 2006 bewusst, in einer Weise zu handeln, die sie nach bestem Wissen und Gewissen für am besten geeignet halten, um den Erfolg des Unternehmens zum Wohle seiner Mitglieder als Ganzes zu fördern. Dabei haben sie (unter anderem) Folgendes zu berücksichtigen:
- die voraussichtlichen langfristigen Folgen jeder Entscheidung;
- die Interessen der Mitarbeiter des Unternehmens;
- die Notwendigkeit, die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens zu Lieferanten, Kunden und anderen Partnern zu pflegen;
- die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf die Gemeinschaft und die Umwelt;
- die Wünschbarkeit, dass das Unternehmen einen Ruf für hohe geschäftliche Standards wahrt; und
- die Notwendigkeit, gegenüber den Mitgliedern des Unternehmens fair zu handeln.
Zu unseren wichtigsten Stakeholdern zählen unsere Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Investoren und die Gesellschaft. Das Richtige zu tun und sich für den Erfolg aller Stakeholder einzusetzen, war schon immer unser Fokus und ist fest in unserem Unternehmenszweck und unseren Werten verankert. Wir stehen im aktiven Austausch mit unseren Stakeholdern, hören ihnen zu, um ihre Perspektiven zu verstehen, und suchen nach Möglichkeiten, zu lernen und uns zu verbessern.
Wir setzen uns für einen effektiven Dialog mit all unseren Stakeholdern ein. Unser Erfolg hängt davon ab. Wo immer möglich, ermöglicht der direkte Austausch zwischen Vorstand und Stakeholdern ein tieferes Verständnis dafür, wie der Unternehmenszweck, unsere Werte und unsere Strategie im gesamten Unternehmen verankert sind.
Wo ein direkter Austausch nicht möglich ist, findet die Kommunikation auf operativer Ebene statt. Das Senior Management informiert die Direktoren regelmäßig und umfassend über alle relevanten Angelegenheiten, damit diese in die Entscheidungsfindung des Vorstands einfließen können.
Im Folgenden wird beschrieben, wie der Vorstand mit seinen wichtigsten Stakeholdern interagiert und deren Interessen bei Entscheidungen berücksichtigt. Zudem wird dargelegt, wie der Vorstand die langfristigen Auswirkungen seiner Entscheidungen abwägt und seinen Anspruch verfolgt, einen Ruf für höchste geschäftliche Standards und ethisches Handeln zu wahren.
Warum wir den Dialog suchen
Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Als produktorientiertes, wachstumsstarkes Fintech-Unternehmen für Softwareentwicklung mit Hauptsitz in London konkurrieren wir mit globalen Technologie-, Finanz- und Beratungsunternehmen um die besten Talente. Wir suchen den Austausch mit unseren Mitarbeitern nicht nur aufgrund des hohen Aufwands bei der Rekrutierung, sondern weil sie maßgeblich zum Erfolg von Thought Machine beigetragen haben und ihr kontinuierlicher Beitrag unsere Vision und Strategie vorantreibt. Wir investieren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter.
Engagement und Einfluss auf die Entscheidungsfindung
Der Vorstand und das Senior Management engagieren sich aktiv für den Austausch mit unseren Mitarbeitern und stellen sicher, dass jeder Einzelne gehört wird. Wir nutzen verschiedene Plattformen und Kanäle, um mit unseren Mitarbeitern in Kontakt zu treten und ihre Ansichten bei Entscheidungen zu berücksichtigen. Unser Mitarbeiterengagement umfasst die folgenden Aktivitäten:
- Neue Mitarbeiter werden zu einem Mittagessen mit dem Chief Executive Officer eingeladen;
- Wir halten wöchentliche Unternehmensversammlungen in all unseren Büros ab. Mitarbeiter können persönlich oder virtuell teilnehmen, und für diejenigen, die nicht teilnehmen können, stehen Aufzeichnungen zur Verfügung;
- Der Chief Executive Officer beantwortet alle 6 Wochen bei einer Unternehmensversammlung anonym eingereichte Fragen unserer Mitarbeiter;
- Wir nutzen verschiedene unternehmensweite Tools, über die unsere Mitarbeiter miteinander und mit der Führungsebene kommunizieren und zusammenarbeiten können; und
- Wir organisieren jährliche unternehmensweite Betriebsausflüge sowie über das Jahr verteilt Offsite-Meetings für die einzelnen Abteilungen;
- Wir führen regelmäßig anonyme Mitarbeiterbefragungen durch.
Thought Machine ist von den Vorteilen von Vielfalt und Inklusion überzeugt und hat durch Arbeitsgruppen und transparente Berichterstattung Maßnahmen ergriffen, um diese zu fördern.
Warum wir den Dialog suchen
Wir setzen auf langfristige Beziehungen zu all unseren Kunden; unser Kernprodukt ist eine Software, die unsere Kunden langfristig nutzen sollen. Thought Machine wird von seinen Kunden in der Regel als kritischer Dienstleister eingestuft, da wir Kernbankensysteme für regulierte Finanzinstitute bereitstellen.
Wir sind davon überzeugt, dass ein transparenter und offener Dialog sowohl für Thought Machine als auch für unsere Kunden von Vorteil ist, um sicherzustellen, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden und deren Stakeholder erfüllen.
Einbindung und Einflussnahme bei Entscheidungen
Thought Machine steht regelmäßig im Austausch mit seinen Kunden im Rahmen seiner Kundenzufriedenheitsanalysen, die unter anderem Umfragen zu folgenden Themen umfassen:
- Support-Dienstleistungen;
- Bereitstellung;
- Vierteljährliche Geschäftsberichte (Quarterly Business Reviews); und
- Feedback der Geschäftsführung.
Thought Machine arbeitet zudem über sein Client Advisory Board eng mit Kunden zusammen und holt deren Rat zu strategischen Produkten und Funktionen ein, um bestehende Angebote zu verbessern und zukünftige Produktentwicklungen voranzutreiben.
Warum wir den Austausch suchen
Thought Machine ist ein britisches FinTech-Unicorn. Diesen Erfolg hätten wir ohne die Unterstützung und das Vertrauen unserer Investoren nicht erreichen können. Zu unseren Investoren zählen Kunden, Risikokapitalfonds und Business Angels. Sie spielen eine entscheidende Rolle dabei, Investitionen in unsere Produkte sowie das Wachstum unseres Unternehmens, einschließlich unserer globalen Expansion, zu ermöglichen.
Einbindung und Einflussnahme bei Entscheidungen
Einige unserer Investoren sind in unserem Board und in unseren Beratungsgremien vertreten. Die Finanz-, Risiko-, Compliance- und Rechtsabteilungen von Thought Machine versorgen die Investoren regelmäßig mit Updates und beantworten ihre Fragen zeitnah. Darüber hinaus gibt es im Finanzteam von Thought Machine eine dedizierte Abteilung für Investor Relations.
Warum wir den Austausch suchen
Thought Machine schätzt die Beziehungen zu seinen Lieferanten, die von unabhängigen Einzelunternehmern bis hin zu globalen Cloud-Anbietern reichen.
Für uns und unsere weiteren Stakeholder ist es wichtig, dass wir mit Lieferanten zusammenarbeiten, die nachhaltig wirtschaften, Menschenrechte achten und höchste Standards in Bezug auf ethisches Verhalten, berufliche Integrität und Datenschutz einhalten.
Einbindung und Einflussnahme bei Entscheidungen
Thought Machine verfügt über Richtlinien zum Risikomanagement von Drittparteien sowie über grundlegende ESG-Prinzipien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), deren Einhaltung wir von allen unseren Drittparteien, Lieferanten, Anbietern, Software- und Dienstleistungsanbietern sowie Partnern erwarten. Unsere Lieferanten sind verpflichtet, sich zu diesen Prinzipien zu bekennen oder nachzuweisen, dass sie über gleichwertige Grundsätze verfügen. Die Prinzipien beziehen sich auf:
- Moderne Sklaverei und Menschenhandel;
- Korruptionsbekämpfung;
- Geldwäsche;
- Gesetze gegen Kinderarbeit;
- Vielfalt und Inklusion;
- Arbeitsschutzstandards;
- Ökologische Nachhaltigkeit;
- Verhaltenskodizes; und
- Datenschutz
Warum wir uns engagieren
Thought Machine trägt die Verantwortung, einen positiven Beitrag zur lokalen Gemeinschaft zu leisten. Dies gilt sowohl für die Gemeinschaften und Länder, in denen wir physisch präsent sind, als auch für die globale Gemeinschaft und die Engineering-Community.
Engagement und Einflussnahme bei Entscheidungsprozessen
Der direkte Beitrag von Thought Machine zur breiteren Gemeinschaft umfasst:
- Spendenverdopplung;
- Bezahlte Freiwilligentage;
- Gemeinschaftsprojekte; und
- Engineering-Events (z. B. Hackathons)
